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	<title>Kommentare zu: Bin ich ansteckend?</title>
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	<description>Mit eurem Blut lösche ich das Feuer meiner Wut.</description>
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		<title>Von: Verraten und Verkauft &#171; Privat &#171; Gnafus Blog</title>
		<link>http://www.gnafu.de/2009/11/20/bin-ich-ansteckend/comment-page-1/#comment-3821</link>
		<dc:creator>Verraten und Verkauft &#171; Privat &#171; Gnafus Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 18:29:58 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Blog &#124; Lieber mit dem Kopf durch die Wand als gar kein Fenster.          &#8249; Bin ich ansteckend? [...]</description>
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		<title>Von: Gnafu</title>
		<link>http://www.gnafu.de/2009/11/20/bin-ich-ansteckend/comment-page-1/#comment-3812</link>
		<dc:creator>Gnafu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:30:43 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem an einem Hype ist nur, dass er meist sehr schnell versandet, wie immer wenn sowas mal eben in die Medien gezogen wird. Ich denke nicht, dass das ganze Effektiv etwas ander Situation für die Menschen die darunter leiden ändern wird.

Das Problem einen Vertrauensmenschen zu finden ist, wie du selber ja schon sagst durch das zerstörte Vertrauen den Mitmenschen gegenüber ziemlich schwer und kostet Jahre und sehr viel Kraft. Wobei das schwerste, zumindest aus meiner Sicht bis jetzt, ist es erstmal den Wunsch zu haben sich anderen Menschen mitteilen zu wollen und nicht gleich abzublocken. Es muss auch der Wille da sein, ob sich dann ein Weg finden lässt wird man später feststellen.

Freut mich aber, dass du dich hier noch ab und an hin verirrst ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem an einem Hype ist nur, dass er meist sehr schnell versandet, wie immer wenn sowas mal eben in die Medien gezogen wird. Ich denke nicht, dass das ganze Effektiv etwas ander Situation für die Menschen die darunter leiden ändern wird.</p>
<p>Das Problem einen Vertrauensmenschen zu finden ist, wie du selber ja schon sagst durch das zerstörte Vertrauen den Mitmenschen gegenüber ziemlich schwer und kostet Jahre und sehr viel Kraft. Wobei das schwerste, zumindest aus meiner Sicht bis jetzt, ist es erstmal den Wunsch zu haben sich anderen Menschen mitteilen zu wollen und nicht gleich abzublocken. Es muss auch der Wille da sein, ob sich dann ein Weg finden lässt wird man später feststellen.</p>
<p>Freut mich aber, dass du dich hier noch ab und an hin verirrst <img src='http://www.gnafu.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Und keiner hats verstanden&#8230;&#8230;.. &#171; Bittersweetkiss</title>
		<link>http://www.gnafu.de/2009/11/20/bin-ich-ansteckend/comment-page-1/#comment-3809</link>
		<dc:creator>Und keiner hats verstanden&#8230;&#8230;.. &#171; Bittersweetkiss</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 16:20:16 +0000</pubDate>
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		<description>[...] keinen Zeitungsartikel davon gelesen, auch kein Titelblatt, nur drei Blogeinträge von Frau Doktor, Gnafu und dem Spiegelfechter und die Pressekonferenz gehört. Eigentlich ist alles geschrieben worden, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] keinen Zeitungsartikel davon gelesen, auch kein Titelblatt, nur drei Blogeinträge von Frau Doktor, Gnafu und dem Spiegelfechter und die Pressekonferenz gehört. Eigentlich ist alles geschrieben worden, [...]</p>
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		<title>Von: Tenpenny</title>
		<link>http://www.gnafu.de/2009/11/20/bin-ich-ansteckend/comment-page-1/#comment-3807</link>
		<dc:creator>Tenpenny</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 19:21:14 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht trägt der ganze Hype um Enke zumindest dazu bei, daß ein, zwei oder ein paar mehr Leute sich mehr Gedanken über dieses Thema machen, als sie es vorher getan haben. Das wäre schon ein Fortschritt - nämlich für diejenigen, die vielleicht irgendwann genau die Vertrauensperson brauchen, die eben *nicht* ablehnend, herunterspielend oder aber pathologisierend mit der Depression eines anderen umgeht.

Ich versuch das jetzt mal aus genau meiner Position zu sehen, nämlich als jemand, der zZ für einen unter zeitweisen Depressionen leidenden Menschen wichtigste Vertrauensperson ist: du wirst erst dann den /die &quot;richtigen&quot; Gesprächspartner finden, wenn du den Leuten eine Mindestmenge an Vertrauen entgegenbringst. Und genau das bedeutet für dich aber &quot;sich ausliefern&quot;. Das ist das Dilemma, oder? Jedenfalls interpretier ich das so, weil es bei meinem Bekannten in etwa ähnlich war. Für den ist es jedesmal ein Kampf, wenn er sich mal dazu entschlossen hat, sich einer Person etwas mehr zu &quot;öffnen&quot;. Und ein fieser Rückschlag, wenns dann die falsche Person war -.-

Weiter: kann sein, daß &quot;drüber reden&quot; im *Einzelfall* mal gar nichts hilft. Wenns einem einfach &quot;nur&quot; dreckig geht, dann schon. Bei einem echten akuten Schub klinischer Depression kanns sein, daß nicht mal ein Profi mit Reden helfen kann. Aber das wird dir bekannt sein.
Das Wichtigere - nach meiner Erfahrung - bei &quot;Leuten, mit denen man reden kann&quot; ist: das Bewußtsein zu haben, daß sie da sind, daß man sich notfalls an sie wenden kann, daß jemand &quot;verfügbar&quot; ist, der einen ernstnimmt. Dieses Wissen allein hilft oft schon über mittelschwere Phasen.

Tjo.... wollte das gerne mal hier anbringen. In letzter Zeit ist das Thema öfters auf`m Schirm.

Gruß vom
FT (der dein Blog nach wie vor regelmäßig liest)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht trägt der ganze Hype um Enke zumindest dazu bei, daß ein, zwei oder ein paar mehr Leute sich mehr Gedanken über dieses Thema machen, als sie es vorher getan haben. Das wäre schon ein Fortschritt &#8211; nämlich für diejenigen, die vielleicht irgendwann genau die Vertrauensperson brauchen, die eben *nicht* ablehnend, herunterspielend oder aber pathologisierend mit der Depression eines anderen umgeht.</p>
<p>Ich versuch das jetzt mal aus genau meiner Position zu sehen, nämlich als jemand, der zZ für einen unter zeitweisen Depressionen leidenden Menschen wichtigste Vertrauensperson ist: du wirst erst dann den /die &#8220;richtigen&#8221; Gesprächspartner finden, wenn du den Leuten eine Mindestmenge an Vertrauen entgegenbringst. Und genau das bedeutet für dich aber &#8220;sich ausliefern&#8221;. Das ist das Dilemma, oder? Jedenfalls interpretier ich das so, weil es bei meinem Bekannten in etwa ähnlich war. Für den ist es jedesmal ein Kampf, wenn er sich mal dazu entschlossen hat, sich einer Person etwas mehr zu &#8220;öffnen&#8221;. Und ein fieser Rückschlag, wenns dann die falsche Person war -.-</p>
<p>Weiter: kann sein, daß &#8220;drüber reden&#8221; im *Einzelfall* mal gar nichts hilft. Wenns einem einfach &#8220;nur&#8221; dreckig geht, dann schon. Bei einem echten akuten Schub klinischer Depression kanns sein, daß nicht mal ein Profi mit Reden helfen kann. Aber das wird dir bekannt sein.<br />
Das Wichtigere &#8211; nach meiner Erfahrung &#8211; bei &#8220;Leuten, mit denen man reden kann&#8221; ist: das Bewußtsein zu haben, daß sie da sind, daß man sich notfalls an sie wenden kann, daß jemand &#8220;verfügbar&#8221; ist, der einen ernstnimmt. Dieses Wissen allein hilft oft schon über mittelschwere Phasen.</p>
<p>Tjo&#8230;. wollte das gerne mal hier anbringen. In letzter Zeit ist das Thema öfters auf`m Schirm.</p>
<p>Gruß vom<br />
FT (der dein Blog nach wie vor regelmäßig liest)</p>
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