So, oder so ähnlich könnte die Überschrift auch lauten von dem Beitrag, den ich heute Morgen bei ui gefunden habe. In diesem Gastbeitrag schreibt ein Mensch der selber Suizidal ist über das Leben und die Beweggründe die einen dazu bringen können den Suizid als letzte Möglichkeit zu sehen. Doch nicht nur das wird in diesem Beitrag dagestellt sondern auch eventuelle Möglichkeiten und Ideen wie man das Stigma, dass mit dem Suizid, oder besser gesagt dem Selbstmord anhaftet aufzulösen und damit Menschen nicht so sehr ins Abseits zu drängen. Als ich diesen Beitrag gelesen habe musste ich vor allem bei einer Stelle ziemlich schlucken

Ihr könnt diesen Menschen helfen. Die größte Hilfe wäre endlich eine Enttabuisierung und weg von diesem ständigen Stigmatisieren von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ich nehme immer einen krassen Vergleich: Missbraucht einer Kinder, dann wird sich mehr und intensiver mit seiner möglicherweise schlimmen eigenen Kindheit befasst als mit dem Opfer, nicht selten entsteht dann für den Täter gar Mitleid. Entstehen bei einem Menschen, einem Opfer jener Erstgenannten, jedoch später psychische Erkrankungen, welchen sehr viele Ursachen zugrunde liegen, wird man in der Tat gesellschaftlich immer noch so ziemlich als das Unterste, was es gibt, abgetan, abgestempelt und diskriminiert.

Den das ist in etwa das, was ich selber aus meinem Leben kenne und was ich auch von anderen gehört habe. Es gibt, in beiden Fällen kaum Betreuung, denn sowohl der Suizid als auch Kindesmissbrauch sind ein Tabuthema, dass man einfach nicht anfasssen mag als Außenstehender, zumindest kommt es mir so vor. Es gibt zwar auch Menschen die Helfen wollen und zuhören, aber das sind, im Vergleich zur großen Masse verschwindent wenige.

Da ich mich der Gesamtaussage des Beitrages nur anschließen kann und einiges was dort berichtet wird auch selber so erlebt habe möchte ich euch alle nahe legen sich die paar Minuten Zeit zu nehmen, die man braucht um diesen Text zu lesen und auch zu verstehen, wenn man selber nicht aktiv betroffen ist, denn ich denke, dass er schon einiges an Aha-Effekten bieten kann und hoffentlich auch einige zum umdenken anleiten kann.

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Ein Kommentar to “Suizidale und ihre Sicht der Dinge”

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