Inglorious Basterds

Ich war am Wochenende mit Ove mal wieder im Kino, nachdem wir uns schon wieder eine Ewigkeit nicht gesehen hatte musste mal wieder was her. Wir haben uns dann für Inglorious Basterds von Quentin Tarantino. Obwohl ich vorher von einigen Bekannten gehört hatte, dass der Film nicht so gut sein soll, wie man es von einem Tarantino Film erwartet. Ich ging an das ganze mit einigen gemischen Gefühlen ran. Ich bin langsam ein wenig von den ganzen Nazi und 3. Reich Filmen angenervt, dass ist ähnlich wie mit Computerspielen die zur Zeit des 2. Weltkriegs spielen, irgendwann hat man genug davon gesehen und es reicht.

Es gibt in diesem Film wieder diese typischen Tarantino Momente in einem Film. Zum einen, weil er wieder sehr direkt und drastisch die Brutalität in seinem Film zur schau stellt. Hinzu kommt auch wieder seine Einteilung in Kapitel, die nicht zwingend chronologisch ablaufen müssen, in diesem Film aber in relativer zeitlicher reinfolge sind.

Obwohl der Film 2,5 Stunden lang ist, merkt man diese Länge beim Film schauen nicht wirklich und langweilig wird er auch nie. Es gibt zwar längere Dialoge in diesem Film, aber auch das ist ja typisch für Tarantino und weiß man also schon im voraus. Wenn man nicht gerne sieht, wie Menschen die Kopfhaut abgeschnitten wird, oder wie ein Mann mit einem Baseballschläger erschlagen wird, dann sollte man sich das ganze nicht angucken. Es kommt zwar nicht dauernd vor, aber es wird schon deutlich gezeigt. Aber auch das macht diesen Film anders als die anderen Kriegsfilme, denn hier wird nicht zwingend gesagt, dass die Alliierten gut sind, denn auch sie töten alles was ihnen in die Quere kommt. Es gibt hier nicht zwingend eine Trennung zwischen gut und böse, sondern nur auf beiden Seiten Menschen die ihren Job machen, unabhängig davon, ob es gut ist oder nicht.

Ich für meinen Teil kann diesen Film nur empfehlen und für mich ist der auf der Liste der Filme gelandet, die ich mir auch auf DVD zulegen will.

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