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Apr
16
2009

Crank 2

Ich hab mir gestern Abend zusammen mit zwei Freunden dann den neuen Teil von Crank angetan. Crank 2 High Voltage. Ich muss ja zugeben, dass ich nach dem Debakel von Transporter 3 ein wenig skeptisch war, ob es sich lohnen würde für diesen Film ins Kino zu gehen und Geld auszugeben. Aber ich hatte die Hoffnung, dass es bei diesem Film eine guten zweiten Teil geben wird.

Ich wurde auch nicht enttäuscht. Der erste Film ist ja eigentlich schon relativ schnell und lässt den Zuschauer nicht wirklich zu Ruhe kommen, da der arme Chelios ständig durch die Gegend geflitzt ist um sein Adrenalin auf Touren zu halten und ein Gegenmittel gegen das chinesische Gift zu bekommen, dass er im Körper hatte. Im zweiten Teil wird das ganze dann noch gesteigert. Abgesehen von den ersten 2 Minuten ist eigentlich durchgehend Aktion in dem Film, was aber auch zu der völlig abgedrehten Geschichte mit dem gestohlenen Herzen passt.

Chelios hat nämlich sein Herz verlohren, aber nicht an eine Frau, sondern an die chinesischen Triaden, was das zurückbekommen doch um einiges schwieriger macht. Vor allem, da ihm irgendwann der Akku für sein künstliches Herz abhanden kommt. Um besagtes Herz aber am laufen zu halten braucht er immer wieder Strom, damit sich der Not-Akku in seinem Körper aufläd. (Stimmt, dass ähnelt sehr dem Adrenalin bedarf im ersten Teil, aber was solls) daraus ergeben sich dann doch schon die eine oder andere völlig absurde Situation, was dem Film aber nicht schadet, sondern in meinen Augen noch dazu führt, dass man mehr Spaß dabei hat.

Wer schon mal einen Blick in den Film werfen will ist mit dem englischen Kinotrailer gut dabei:

  • http://www.steko-online.de SteKo

    Ich finde ja, dass man diesen Film sehr schön in die Schublade von Sin City werfen kann. Die Crank Reihe lebt nicht unbedingt von einer klaren realistischen aber trotzdem teils fesselnden Story, sondern im Großen von einer Mischung aus überzeugenden visuellen und audiovisuellen Effekten. Besonders die Verbindung von Bildern und dazu passenden Klangwelten ergibt eine ganz spezielle Atmosphäre, die mit bisher bekanntem Kino und Fernsehprogramm wenig zu tun hat. Man fühlt sich weder wie aus öffentlich rechtlichen Krimis durch eine gewissen Art der Vertonung beriselt, noch fühlt man sich aus der durch MTV beknannten agressiven Vertonung belästigt. Es ist aus meiner Sicht ein sehr (Trotz stumpfem Inhaltes) stimmiges Audiovisuelles Erlebnis. Aus meiner Sicht: 9/10. Zwei Punkte Abzug zum Vorgänger, für die übertriebene Auslebung von Gewalt und Sex. Ein Punkt Bonus für die irnoische wiederbelbung der Haubtcharactere.