Gnafu am 9. Februar 2010

Battlefield Bad Company 2Ich habe mich, zum ersten mal seit sehr langem, dazu entschieden ein Spiel nicht zu testen sondern gleich zu kaufen. Eigentlich habe ich mir das, vor allem bei EA Spielen schon vor langer Zeit abgewöhnt, da ich eigentlich immer das Gefühl hatte, dass ich für mein Geld einfach nur ein Betatest machen durfte und frühestens nach dem ersten Jahr war das Spiel wirklich ausgereift. Doch diesmal habe ich mich von den vorab Videos und meiner Lust auf einen neuen Ego-Shooter doch ein wenig verleiten lassen.

Dadurch, dass ich mir das Spiel schon bei einem großen Internethändler vorbestellt habe, habe ich einen Betakey bekommen und konnte so zumindest schon den Multiplayerteil auf einer Map in einem Spielmodus ausprobieren. Von kleinen Störungen abgesehen, die für einen Betatest ja nichts besonderes sind, bin ich von dem Spiel ziemlich angetan. Solche Spiele sind ja nun nicht zwingend für jeden was, aber mir macht das ganze, mit anderen zusammen, doch schon ziemlich Spaß.

So kann man wirklich fast jeden Gegenstand auf einer Multiplayerkarte zerstören, was dazu führen kann, dass schon mal ein Haus über einem zusammenstürzt oder die Deckung, die man eben noch hatte nach einigen schweren Treffern nicht mehr da sind. Hinzu kommen dann noch Fahrzeuge, in diesem Fall habe ich selber bis jetzt Live Helikopter, schwere und leichte Panzer und leichte Fahrzeuge gesehen und selber auch genutzt. Wobei ich zugeben muss, dass ich das fliegen eines Hubschraubers noch nicht hinbekommen habe, dass war dann ganz schnell ein Epic Fail … Selbstmord halt, da so ein Ding irgendwie nicht durch ein Haus kann.

Ich weiß natürlich, dass die Beta kein wirkliches Abbild des entgültigen Spiels sein muss und vor allem den Singelplayerteil und damit die Story kann ich nicht beurteilen. Dazu werde ich dann erst was schreiben können, wenn die Vollversion hier bei mir aufgeschlagen ist.

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Gnafu am 8. Februar 2010

Sherlock Holmes (2009)Ich habe mir dann doch mal wieder ein Film im Kino angetan und diesmal, nachdem ich aus dem Freundes und Bekanntenkreis schon gehört habe, dass sich der Film lohnen soll, mich für Sherlock Holmes entschieden und ich schließe mich dann jetzt auch den Aussagen an, dass der Film wirklich was hat. Er ist auf jeden Fall nicht mit den alten Sherlockfilmen zu vergleichen.

Im Film geht es gleich mit relativ viel Aktion los und genau so hält es sich auch fast durchgehend bis zum Ende, hinzu kommen noch die wirklich guten Dialoge zwischen Holmes (Robert Downey jr) und Watson (Jude Law), bei denen man das eine oder andere mal lachen kann, wenn es zum Beispiel wieder darum geht, dass Holmes den gemeinsamen Hund als Testobjekt für Narkotika benutzt hat, oder aber in seinem Zimmer versucht einen Schalldämpfer zu bauen, was ihm nicht so ganz gelingt.

Der Film beginnt damit, dass Holmes den Serienmörder und Okkultisten Lord Blackwood (Mark Strong) verhaften können und seiner gerechten Strafe zuführen. Doch als nach Blackwoods Hinrichtung dieser wieder auf Londons Straßen sein Unwesen treibt und wieder Menschen sterben versucht Holmes das Rätsel zu lösen. Beim Zusammensetzen des Puzzles – das ihn immer tiefer in ein Netz aus Mord, Verrat und schwarzer Magie führt – muss er sich zudem noch mit der neuen Verlobten seines Partners (Kelly Reilly) und dem etwas einfältigen Chef von Scotland Yard auseinandersetzen. Und dann ist da noch die verführerische Irene Adler (Rachel McAdams), die Holmes auf eine ganz andere Weise herausfordert.

Wer also lust auf einen guten Kinofilm hat, kann mit Sherlock Holmes in meinen Augen wenig verkehrt machen.

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Gnafu am 8. Februar 2010

Irgendwie ist mir gerade der Appetit vergangen, als ich beim essen auf der Stern.de gelesen habe, dass die Missbrauchsfälle am Canisius-Gymnasium verjährt sind und es deswegen wird das ganze zu den Akten gelegt. Das Problem was ich darin sehe, mal davon ab, dass ich es nicht verstehen kann, dass solche Fälle verjähren, ist die Qual die den Opfern damit noch einmal bereitet wird. Da haben sie sich nun dazu durchgekämpft, dass sie über das was ihnen dort passiert ist sprechen und das auch noch öffentlich machen und nun wird ihnen jegliche Aufklärung verwehrt. Als Opfer fühlt man sich dann eventuell wieder nicht ernst genommen und, was mir auch noch im Kopf bleibt, ist die Frage, was passiert mit den Tätern.

Da die Taten verjährt sind werden diese ja nun nicht belangt. Ich weiß jetzt nicht genau ob die Beschuldigten noch ihren Tätigkeiten an diesen Schulen oder anderen Schulen nachgehen, aber ich für mein Teil kann mir das bei einer kirchlichen Institution leider nur zu gut vorstellen, zumindest entspricht das meinen Erfahrungen mit diesen. Da wird das ganze dann möglichst schnell unter den Teppich gekehrt und die Leute halt “Straf”-versetzt an eine andere Schule, eventuell in ein anderes Land, aber wirklich was passieren wird nicht.

Das sich unter diesen Vorraussetzungen die Opfer schwer tun über das was ihnen passiert ist zu sprechen und somit eventuell anderen Kindern diese Erfahrungen zu ersparen, kann ich nur zu gut verstehen. Es ist ein Kampf mit sich selbst und dem was einem passiert ist und wenn das ganze dann von der Öffentlichkeit mit einem Kopfschütteln wieder weggeschoben wir,d fragt man sich wofür man eigentlich gekämpft hat.

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Gnafu am 3. Februar 2010

.. oder  so ähnlich. Tierversuche sind ja im großen und ganzen schon ein ziemlich heikles Thema, genau wie das tragen von Pelzen. Damit macht man sich in der breiten Masse der Menschheit sicher keine Freunde. Finde ich auch gut so, denn ich finde es ziemlich abartig Tiere zu quälen. Wenn allerdings staatliche Stellen so was dann auch noch praktizieren wird das ganze dann richtig unschön.

Wenn man also dem Artikel  der TimeOnline glauben schenken mag, was ich erstmal mache, dann haben Forscher der britischen Regierung Schweine gesprengt um zu testen wie die Bomben von Terroristen auf Zivilisten wirken. Das allein finde ich schon ziemlich abartig, wenn man dann aber die Schweine, die die Explosion überlebt haben noch verbluten lässt um zu testen wie lange das dauert hat in meinen Augen jegliche Menschlichkeit verloren.

In a series of tests at the biological and chemical research centre in Wiltshire, 18 large pigs were wrapped in protective blankets before bombs were detonated a few feet away. The scientists allowed the pigs to bleed until almost a third of their blood was gone to see how long they could be kept alive.

So was kann man doch mittlerweile mit Sicherheit auch über Computermodelle berechnen, dass mag eventuell nicht immer 100% mit der Realität übereinstimmen. Das ist aber nunmal bei solchen Computermodellen so, stört aber im großen und ganzen nicht. Mich zumindest nicht. Auf Nachfragen von Tierschützern wurde dann gesagt, dass die Tiere betäubt waren und keins der Tiere die Tests überlebt hat. Welch Überraschung, dass kein Tier so was überlebt, wenn sie sie verbluten lassen.

Norman Baker, the Liberal Democrat MP for Lewes, said: “These are revolting and unnecessary experiments. Sadly, we are too familiar with the effects of terrorism. It is perfectly possible to find out things we don’t know without blowing up pigs to find out.”

Na Klasse, man muss also Schweine in die Luft jagen um so was raus zu finden. Ne is klar. Mit Sicherheit gibt es auch andere Methoden das herauszufinden. Die sind aber entweder nicht blutig genug, oder aber sie kosten eventuell etwas mehr und wir müssen ja alle in Zeiten der Wirtschaftskrise sparen. Immerhin ist auch klar, warum sie das jetzt genau gemacht haben. Sie wollen damit Methoden finden, wie Mediziner effektiv Menschen helfen, wenn es einen Bombenanschlag in engen Räumen gab. Wie zum Beispiel die Anschläge auf die Busse in London.

The blasts were meant to recreate the effect of an explosion in an enclosed space, such as the July 2005 attacks on the Underground and a double-decker bus in London, and had been designed to help medics control haemorrhaging from victims.

Was man nicht alles im Namen des Krieges gegen den Terror machen kann. Von Körperscannern über Massendatenbanken bis hin zu Tierversuchen, dass scheint langsam aber sicher die Ausrede für alles zu sein, was sonst eventuell die Öffentlichkeit gegen einen aufbringen könnte. Denn jetzt kann man ja sagen, dass man das eigentlich nicht will, aber man muss das machen um unser aller Leben zu retten.

Porton Down said the research programme would help British soldiers exposed to bombs in Afghanistan as well as potential civilian terror casualties. Up to 94% of critically injured victims of the 2004 Madrid train bombings were identified as suffering from “blast lung”, an injury that leaks over time.

A spokeswoman said that anecdotally there was already evidence that the research was helping to save lives.

“This work is part of our broad combat casualty care programme. Anecdotally, we are seeing evidence of people surviving because of this work,” she said.

Was man sich dann auch noch mal zu gemüte führen sollte. Welcher Mensch verhält sich, während einer Bombenexplosion denn bitte wie ein betäubtes Schwein? Also ich gebe ja zu, dass ich Morgens manchmal schon etwas betäubt durch die Gegend laufe, wenn ich noch nicht richtig wach bin, aber ich glaube so verhalte ich mich dann doch nicht. Scheinbar ist das auch anderen Wissenschaftlern aufgefallen, ich bin ja mal gespannt wie die sich da wieder rausreden wollen.

Scientists at the British Union for the Abolition of Vivisection questioned the validity of the tests, saying that the effect on an anaesthetised pig of a bomb blast would “differ substantially from those of a conscious human being”.

A spokesman said: “We understand the need to deal with the human tragedy, of which sadly there are too many cases. However, we do not believe that mutilating pigs in these horrific experiments is the answer.”

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Gnafu am 1. Februar 2010

Da steht man also Neujahr Abends mal wieder hinterm Tresen und fragt sich, ob man irgendwann eventuell auch mal so wird wie einige der Leute die man gerade auf der anderen Seite des Tresen sieht. Wenn man dann noch die Gespräche mithört, die da so ablaufen weiß man Streckenweise nicht mehr ob man lachen oder weinen soll, aber damit ich das nicht alleine erdulden muss habe ich euch mal ein paar mit aufgeschrieben.

Was willst du denn schon wieder im Puff? Siehst du deine Frau so selten?

Du musst einfach aufhören alles kaputt zu machen. – Bist du meine Mutter?

Dieses Jahr werde ich schwul, bei Frauen habe ich eh keine Chance

Ich bin im neuen Jahr genau so scheiße wie im alten.

Ich bin halt nicht so der Typ, der auf Frauen eingehen kann. – Was kannst du überhaupt?

Soll ich dir mal meine Lebensgeschichte erzählen? – Nein danke, ich wollte heute nicht so viel trinken.

Bin ich für dich ein Langweiler? – Ja und sei froh, dass du so klein bist, sonst wärst du ein großer Langweiler.

Du sagst immer Liebe soll wachsen. – Ja und? Das versucht sie bei dir seit Jahren und ist immer noch nur ein Gänseblümchen.

Als ich gestern die Cocktailwürstchen gesehen habe dachte ich mir, hey die sind genau so groß wie meiner.

Das waren jetzt zumindest die, die man aufschreiben kann ohne das man sich dabei richtig schlecht fühlen muss. Aber so was über einen ganzen Abend verteilt kann einen doch auf Dauer an der Intelligenz der Menschheit zweifeln lassen. Allerdings bin ich am überlegen ob ich noch ein Pflegezuschlag von den Krankekassen verlange, denn manchmal habe ich schon das Gefühl, dass wir betreutet trinken machen. Ich weiß Dinge über Menschen die ich zum einen nicht wissen möchte. Denn um ehrlich zu sein interessiert mich das sexualleben meiner Gäste nicht wirklich und schon gar nicht so detailliert beschrieben und zum anderen möchte ich nicht wissen, an welchen geistigen und körperlichen Leiden, ob nun eingebildet oder nicht steht nicht zur Debatte, einige meiner Gäste leiden.

Natürlich bin ich, aufgrund meiner Tätigkeit dort schon auch dafür da, dass mir die Gäste etwas erzählen können, aber manchmal, bzw. im Dezember eigentlich durchgehend, möchte ich dafür schon Schmerzensgeld bekommen.

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